Seit den 90er Jahren wird die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) immer mehr von Initiativen, sozial engagierten Personen und Organisationen propagiert. Damals beschäftigte sich jedoch niemand mit der Finanzierung dieser grundlegenden sozialen Forderung.

Prof. Pelzer und die Ulmer Gruppe hatten sehr früh erkannt, dass die Finanzierung des BGE möglich sein muss, auch damit diese Idee für viele Menschen diskussionswürdig wird. Und das könnte erreicht werden, wenn möglichst wenig am bestehenden Steuersystem geändert werden müsste. Herausgekommen ist eine von Prof. Pelzer entwickelte mathematische Formulierung, die nur aus Buchstaben (Parametern) besteht, für die wahlweise unterschiedliche Zahlen eingesetzt werden können, und in der alle relevanten volkswirtschaftlichen Daten erfasst sind (deswegen "wissenschaftlich begründet"). Sie bekam den Namen „Transfergrenzenmodell“ (TGM). Es wurde in Zusammenarbeit mit der Ulmer Gruppe weiter ausgearbeitet (sieheNavigation).

Anhand der vom Statistischen Bundesamt für das Jahr 2003 zur Verfügung gestellten Daten konnte nun erstmalig gezeigt werden, dass eine Finanzierung gesichert wäre.

 

Inzwischen haben viele Organisationen die Ulmer Initiative aufgegriffen, und sich ebenfalls Gedanken über die Finanzierung gemacht. Dabei sind – besonders im politischen Raum - einfachere und durchsichtigere Modelle entstanden, die wir in unsere Internetseite aufgenommen haben (siehe Navigation). Durch diese Modelle soll die Steuergesetzgebung grundlegend geändert werden (anders als im Transfergrenzenmodell), sodass eine gerechtere Verteilung der Einkommen im Sinne einer gesunden Balance ermöglicht wird. Deswegen werden diese von uns vorzugsweise in der Öffentlichkeit vertreten.

 

Gleichwohl kann das Ulmer TGM für sich in Anspruch nehmen, ein auf alle Volkswirtschaften anwendbares brauchbares Instrument für die Berechnung der Finanzierbarkeit des Grundeinkommens in beliebiger Höhe zu sein.

 

Reibisch, Jonas