Das Finanzierungsmodell ("Solidarisches Bürgergeld") des ehem. Ministerpräsidenten von Thüringen, Dieter Althaus, enthält wesentliche Teile unseres Transfergrenzenmodells Pelzer/Fischer. Ja wir haben Grund zu der Annahme, dass es auf dessen Boden entstanden ist.

Althaus liefert aus unserer Sicht einen weiteren Nachweis, dass das BGE finanzierbar ist. Deswegen haben wir es in unsere Internetseite aufgenommen. Ob das BGE eingeführt werden kann, ist somit keine Frage der Finanzierung mehr, sondern eine der Politik, d.h., des Willens der Gemeinschaft.

Allerdings gibt Althaus eine wesentliche Bedingung des Grundeinkommens auf: nämlich die, dass das Grundeinkommen den soziokulturellen Mindestbedarf des Einzelnen abdecken soll. Mit einem Betrag von 600 € pro Person - von dem auch noch 200 € für die Kranken- u. Pflegeversicherung einbehalten werden - ist dieses sicher nicht möglich. Um unzumutbare Härten zu vermeiden, sieht er allerdings einen "Bürgergeldzuschlag nach Bedürftigkeit" (was wieder eine Bürokratie erfordert) vor.

Darüberhinaus will er mit einer "Lohnsummenabgabe" der Unternehmen eine Zusatzrente und das ALG I finanzieren, was uns dieses Modell sehr sympathisch macht. Aber sehen sie selbst:

 

 

Solidarisches Bürgergeld, Althaus.pdf
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